Feierabendpilgern auf den Spuren von St. Martin von Tours

Treffpunkt: Basilika St. Paulin in Trier um 18.30 Uhr
Das 4. Jahrhundert war eine sehr bewegte und gewalttätige Zeit im römischen Reich. Das Christentum wurde zur staatlich anerkannten Religion. Ein Wechsel von der verfolgten zur staatstragenden Kirche. Das Christentum musste sich neu finden. In diese bewegte Zeit ist Martin von Tours hineingeboren und zum Gestalter der Kirche geworden. In Trier hat er Kirchengeschichte mitgeschrieben.
Der Weg führt von St. Paulin über St. Martin zur Porta Nigra und von dort durch die Simeonstraße zum Dom. Unterwegs führt Christoph Eiffler, Diplomtheologe in die Zeit des römischen Reiches des 4. Jahrhunderts ein und erzählt ein paar Geschichten aus dem Leben des Martin von Tours. Der Pilgerweg endet rechtzeitig so am Dom, dass Interessierte noch in das Abendlob gehen können.
Bischof Martin von Tours schenkte den Menschen in seiner Zeit und auch uns heute Hoffnung und Perspektive. Er steht für Solidarität und solidarisches Handeln in Europa. Deshalb hat der Europarat ihm und seinem Gedenken einen Kulturweg gewidmet. Dieser Fernwanderweg führt auch durch Trier. In seiner Zeit als Bischof war Martin von Tours mehrmals am römischen Kaiserhof in Trier.
Ansprechpartner und Pilgerführer: Christoph Eiffler
Förderer und Unterstützer des Europäischen Kulturwegs St. Martin von Tours
im Raum Trier e.V.
