Inhaltliche Angebote

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  • Beteiligung ist der Schlüssel - Fachtag Partizipative Kirchenentwicklung

    Ein Blick auf politische und gesellschaftliche Prozesse zeigt, dass „Partizipation“ der Schlüsselbegriff für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens in der Gegenwart geworden ist. Partizipation kann übersetzt werden mit Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Teilgabe, Mitwirkung, Mitbestimmung, Mitsprache und Einbeziehung. Im kirchlichen Bereich ist der Weg zu mehr Partizipation zuletzt in verschiedenen synodalen Entwürfen und Vorschlägen beschritten worden, im Bistum Trier wie auch an anderen Orten. Selbst die Widerstände gegen die Ergebnisse der Trierer Bistumssynode berufen sich auf einen Anspruch auf Mitsprache, also auf Partizipation. Im Rahmen einer Fachtagung sollen die Notwendigkeit und die Bedingungen für Partizipation aus verschiedenen Richtungen beleuchtet und diskutiert werden. Dazu werden anhand von fachlichen Impulsen theologische und kirchenrechtliche Perspektiven sowie die Erkenntnisse aus Pädagogik und Organisationsentwicklung für eine Kultur der Ermöglichung zusammengelegt und im Rahmen von Podiumsdiskussionen und thematischen Workshops reflektiert und diskutiert.

    Weitere Informationen auf den Seiten des Arbeitsbereichs Ehrenamtsentwicklung: www.ehrenamt.bistum-trier.de

  • DomWort mit Prof. Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier

    Der Referent schreibt: In der Küche meiner Großeltern hing eine kleine Holztafel, auf der stand: „Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt.“ Wer auf die Unruhe in heutigen Gesellschaften schaut, wird häufig zu dem Ergebnis kommen: Die Botschaft wurde nicht vernommen. Wenn wir warten müssen, rückt gerade die Zeit in den Vordergrund. Eine Welt, in der alles sofort zur Verfügung stünde, würde uns im Ergebnis vermutlich auch unzufrieden machen. Man denke nur an das Warten als Zeichen des Respekts oder der Verehrung. Die Kehrseite wäre der unentwegte Wartestand, der uns ein Versagen auf allen Feldern, die Organisation verlangen, anzeigt.

    Warten geht also einher mit unterschiedlichen Zeithorizonten, zugleich steigt unser Gerechtigkeitsempfinden. Das Ordnungsprinzip muss nachvollziehbar sein. Unsere Sensoren registrieren feinste Abweichungen vom Prinzip der Schlange: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ sollte als Motto gelten.

    In der Corona-Pandemie wird dieses Prinzip in besonderer Weise auf die Probe gestellt. Wir sind mit dem Fortschrittsgedanken groß geworden und erwarten auch in schwierigen Situationen, dass es weitergeht. Je länger unsere Geduld in Anspruch genommen wird, desto mehr erscheint uns der Alltag von einem Zeitmanagement ohne Fernziel bestimmt. Wenn Zukunft, so Augustinus, etwas beschreibt, was noch nicht ist, dann ist Warten der Zustand, der diese Aussicht auf Veränderung begleitet. Wie dieses Zeitempfinden in verschiedenen Situationen der Knappheit erlebt wird, behandelt der Vortrag.

    Wenn Sie sich unter diesem Link online anmelden, erhalten Sie zur Premiere die Zugangsdaten online.Eine Teilnahme im Dom ist leider coronabedingt nicht möglich.

  • Kinderrechte stärken

    Kinderrechte stärken

    Mit grenzenzeigen.de hat die Fachstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt eine interaktive Homepage für Kinder ab 9 Jahren entwickelt. Die Kinder können sich auf der Homepage zu den Themen „meine Rechte“ und „Gewalt“ altersgerecht informieren. Eine spielerische Auseinandersetzung mit den Themen findet z. B. durch Quizze, Filme und Comics sowie bunten, jugendgerechten Illustrationen, statt. Zudem finden auch Erwachsene Material im Download Bereich, welches in Schulen, Kitas, Einrichtungen oder auch im Privaten zum Einsatz kommen kann. Dieser Bereich wird kontinuierlich erweitert. Dabei bleiben lohnt sich. Die Fachstelle wünscht viel Spaß beim Klicken und Entdecken.

    grenzenzeigen.de

  • Café International digital der KAB

    Musik und Talk „Geflüchtete und Corona“

    Viele Menschen sind in den letzten Jahren zu uns geflüchtet und haben hier eine neue Heimat gefunden. Wie geht es Ihnen nach einem Jahr Corona-Pandemie? Welche zusätzlichen Hürden und Probleme gibt es durch Corona? Wie sehen Lösungen aus?
    Hierüber sprechen wir mit Netzwerkern und Betroffenen und freuen uns auf Musik aus aller Welt.
    Das Café International ist über Facebook und YouTube jederzeit ab 17. April 2021 abrufbar.

Das Programm als PDF

Alle Informationen auf einen Blick - Aktuelle Änderungen sind aufgrund der Corona-Pandemie möglich und wahrscheinlich! Bitte beachten Sie auch das Schutzkonzept und die Anmeldemöglichkeiten auf dieser Seite. 

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(aktualisiert am 14.4.)