Olewig - Petrisberg - Pilgeroase (ca. 7 km)

Als Ausgangspunkt für diesen knapp zweistündigen Weg bietet sich die Pfarrkirche St. Anna im Trier Stadtteil Olewig an. Direkt unterhalb der Kirche gelangt man über eine Treppe auf die Hauptstraße, überquert den Olewiger Bach, danach die verkehrsreiche Riesling-Weinstraße (L 145). Von hier aus führt der Retzgrubenweg in die Weinberge hinauf. Nach 600m nicht in den Weinlehrpfad abbiegen, sondern erst 200m danach die Abbiegung links wählen. Es geht hoch zum Kloster St. Clara; von hier aus bietet sich eine wunderschöne Aussicht über Trier und das Moseltal; der Blick reicht aber auch bis Irsch und Hockweiler.
Am Kloster biegt der Weg von der Sickingenstraße in den Wald auf dem Petrisberg ein. Man wähle den rechten Weg, der besser ausgebaut ist. Vorbei am Waldspielplatz gelangt man zum "Franzensknüppchen" (Grabhügel aus altrömischer Zeit) und zur Kapelle „Zum Kreuzchen“ am Ende eines Kreuzwegs, der von Trier aus herauf führt. Hier finden sich Darstellungen der heiligen Helena mit dem Hl. Rock und ihres Sohnes Konstantin.
Von der Kapelle aus geht der Weg entlang den 14 Kreuzwegstationen, aber auch an der Gedenkstele für die 1983 ermordete japanische Germanistikstudentin Mutzuko Ayano vorbei, hinunter nach Trier. Unter dem Torbogen durch biegt man nun nach rechts in die Kurfürstenstraße ein; weiter geht’s über die Leanderstraße, Güterstraße, Schönbornstraße unter den Bahngleisen hindurch über die Schöndorfer Straße.
Auf der Balthasar-Neumann-Straße setzt man den Weg fort, hinter der sehenswerten spätbarocken Pfarrkirche St. Paulin (auf dem  benachbarten Friedhof befindet sich die Grabstätte von Blandine Merten) nach links in die Alkuinstraße, bis man auf die Maximinstraße stößt. Hier geht man rechts ab, überquert die Paulinstraße und begibt sich auf der Maarstraße zu Pfarrkriche St. Martin. Schräg gegenüber kommt man über die Glockengießerstraße zur Peter Friedhofen-Straße. Linker Hand befindet sich das Gelände des Brüderkrankenhauses, auf dem man durch das Eingangstor die Pilgeroase betritt. (Hinweis: Die Pilgeroase gab es nur zum Zeitpunkt der Heilig-Rock-Wallfahrt).

Bildergalerie


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Mit unserem Angebot der Pilgerwege, die im Jahr 2012 im Zuge der Heilig-Rock-Wallfahrt entstanden, erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Manchmal können Wege sich verändert haben - kurzfristig durch Sturm und Schnee oder Holzeinschlag - langfristig durch neue Planungen, von denen zum Zeitpunkt der Erstellung noch nichts wissen konnten.

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