Abendlob

Seit über 20 Jahren kommen die zahlreichen Besucher der Heilig-Rock-Tage, dem Trierer Bistumsfest in der Osterzeit, am Ende eines jeden Tages um 21 Uhr zum Abendlob in den Dom. Das Abendlob beschließt, beruhigt, regt an, rüttelt auf, provoziert, inspiriert, kurz gesagt: Es ermöglicht jedem Besucher in der Verbindung von Musik, Wort und der besonderen Stimmung im Dom einen persönlichen Interpretations- und Erfahrungsraum. Die Wortbeiträge übernehmen bundesweit tätige Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft.

Nach dem Abendlob bleibt die Heilig Rock-Kapelle noch für ein kurzes Gebet geöffnet - und wird anschließend mit einem kurzen Stations-Gottesdienst für die Nacht verschlossen. (Zeit: variabel, in der Regel kurz nach 22.00 Uhr).

Alle Angaben zum Abendlob finden Sie demnächst zusammengefasst in unserem Flyer

  • Freitag, 3. Mai - Chormusik von Rheinberger, Mendelssohn, Schubert und Gárdonyi

    Die Singschule an der Liebfrauenkirche Koblenz gehört zu den wichtigen Zentren der Nachwuchs­chorarbeit des Bistums Trier und feiert in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag. 200 Kinder und Jugendliche erleben in fünf Chorgruppen und drei Nachwuchschören professionelle und pädagogische Chorarbeit, Stimmbildung, nehmen an Tourneen, Festivals und Chorwettbewerben teil.

    Musik

    Jugendkammerchor der Singschule Koblenz und
    Vokalensemble der Liebfrauenkirche Koblenz
    Leitung: Regionalkantor Manfred Faig

    Wort

    Markus Leineweber, Hausoberer Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Trier
     

  • Samstag, 4. April - Taizé-Gebet | 20.00 Uhr

    Der ökumenische Gebetskreis Trier orientiert sich bei seinen Treffen an der Form des Gebets von Taizé. Die Gesänge aus Taizé – in viele Sprachen übersetzt und weltweit gesungen – sind die Basis der Gebete. Sie finden seit der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 im Trierer Dom statt.

  • Sonntag, 5. Mai - Vokalmusik von Rachmaninov, Whitacre, Elgar u. a.

    Das Vokalensemble ENONA gründete sich 2015 in Mainz. Die neun Mitglieder bringen Chorerfahrung aus der Dommusik Trier, dem Landesjugendchor Saar, dem Vokalconsort Frankfurt, dem Kölner Kammerchor, dem Mainzer Domchor und dem World Youth Choir mit; einige studieren an den Musikhochschulen Mainz oder Frankfurt. Im Rahmen von Meisterkursen wurde das Ensemble bereits vom renommierten Ensemble amarcord und den ehemaligen VOCES8-Sängern Rob Clark und Oliver Vincent gecoacht.

    Musik

    ENONA Vokalsolisten-Ensemble aus Mainz

    Wort

    Dr. Peter Frey, ZDF-Chefredakteur, Mainz

  • Montag, 6. Mai - Abendlobmodern mit dem Duo KLIMA & WANIA aus Krakau/Polen

    KLIMA&WANIA, ein Duo zweier ausgezeichneter Musikerpersönlichkeiten: Das Repertoire der beiden Krakauer Szymon Klima (Klarinette) und Dominik Wania (Orgel und Rhodes) besteht aus polnischen Werken der traditionellen Volks- und Kirchenmusik und modernem Jazz; darunter führende polnische Komponisten wie Lutosławski, Komeda, Stańko oder Petersburski. Eine fließende Reise durch musikalische Genres im Rahmen zeitgenössischer Jazz-Improvisation, gekennzeichnet von Intimität und Eleganz.

    Musik

    Klarinette: Szymon Klima
    Orgel und Rhodes: Dominik Wania

    Wort

    Monika Kilian, Citypastoral Koblenz

  • Dienstag, 7. Mai - Holzbläserquintett „Windspiele“

    Das so ge­nannte „Klassische Bläser­quintett“ gehört neben dem Streichquartett zu den dominierenden Ensemble­typen der Kammermusik. Seine Blüte erlebte es im frühen 19. Jahrhundert in Paris durch die stilbildenden Komposi­tionen Anton Reichas. Im späten 19. und im 20. Jahrhundert wurde die Gattung durch Komponisten wie Milhaud, Taffanel, Pierné und Ibert aufgegriffen. Das Holzbläser­quintett „Windspiele“ besteht aus Christoph Riemenschneider (Flöte), Dirk Andert (Oboe), Martin Form (Klarinette), Jörg Volberg (Fagott) und Anke Rieff (Horn).

    Musik

    Französische Kammermusik von Milhaud, Taffanel, Pierné und Ibert
    Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier

    Wort

    Pfarrerin Jessica Brückner, Evangelische Kirche im Rheinland, Simmern/Hunsrück

  • Mittwoch, 8. Mai - Sologesang und Orgel

    Peter Cornelius bezeichnete sich selbst als „Dichter-Musiker“. Die Texte zu den meisten seiner Lieder schrieb er selbst, so auch zum Lieder-Zyklus „Vater unser“, bestehend aus neun geistlichen Liedern für Sopran & Orgel. Es sind sehr persönliche poetische Texte, die dazu einladen, das Vater unser zu betrachten. Die gregorianischen Melodien, die er jedem einzelnen Lied voransetzte, benutzte Peter
    Cornelius als thematisches Material zur Vertonung der eigenen Texte.

    Musik

    Peter Cornelius: Vater unser Op. 2
    Antonia Lutz (Sopran)
    Orgel: Domorganist Josef Still

    Wort

    Dr. Elfriede Franz, Vorsitzende des Pfarreienrates der Pfarreiengemeinschaft Rupertsberg

  • Donnerstag, 9. Mai - Doppelchörige Motetten von J. S. Bach

    Der traditionsreiche BachChor Saarbrücken (ehemals „Evangelische Chorgemeinschaft an der Saar“) widmet sich in besonderer Weise der Musik Bachs in all ihrer Vielfalt. Seine Motetten waren die ersten Werke, die schon vor der Wiederaufführung der „Matthäus-Passion“ 1829 die Bach-Renaissance einleiteten und die bis heute eine ungebrochene Aufführungstradition aufweisen. So gehörten sie bereits früh zum Renommee-Programm des Thomanerchors. Und bis heute bedeuten Bachs Motetten für jeden Chor eine besondere Herausforderung. Der BachChor Saarbrücken singt die Motetten „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“, „Komm, Jesu, komm“ und „Lobet den Herrn“.

    Musik

    BachChor Saarbrücken
    Leitung: Georg Grün

    Wort

    Yvonne Uebel, Pastoralreferentin im MOMENTUM Neunkirchen

  • Freitag, 10. Mai - Magnificat in D BWV 243 von J. S. Bach

    Das Magnificat BWV 243 entstand wie die großen Orato­rien und die meisten Kantaten Bachs in dessen Leipziger Zeit. Im Werkaufbau ist es innerhalb des Schaffens des Thomas­kantors aber einzigartig geblieben. In der dichten Abfolge von Chören und Arien zwar den Kantaten ähnlich, steht es in der Verwendung des Lateinischen und durch die seltene fünfstimmige Vokalbesetzung der H-Moll-Messe nahe. Die Vielfalt und die Wirkung der musikalischen Formen und Affekte in den meist recht kurzen Einzelsätzen sind gewaltig: Virtuos konzertierende Instrumental- und Vokalstimmen wechseln sich ab mit innigen Soli, Duetten und Terzetten – ein Kaleidoskop Bachscher Kompositionskunst.

    Musik

    Trierer Domchor, Kathedraljugendchor Trier,
    Vokalsolisten, Barockorchester L’arpa festante
    Leitung: Domkapellmeister Thomas Kiefer

    Wort

    Thomas Schmitt, Kulturdezernent der Stadt Trier

  • Samstag, 11. Mai - „I lift your name on high” – Gospel und Lobpreis

    Die ausdrucksstarke Stimme des Gospel-Pastors Kirk Smith hat ihre ganz eigene Intensität der Verkündigung. Mit seiner musikalisch charismatischen Ausstrahlung schafft er eine Atmosphäre geprägt von Sammlung, Gebet und Begeisterung. Zusammen mit Thomas Bernardy und dessen Chören versteht es Kirk Smith, mit seiner Musik die Menschen dem Himmel ein Stück näher zu bringen. Gesänge unterschiedlicher Gospelstilistik laden die Besucher immer wieder zum Einstimmen in einen großen gemeinsamen Chor ein.

    Musik

    Kirk Smith
    Der „Andere Chor“
    und „Heartchor“ Dillingen
    Leitung: Dekanatskantor
    Thomas Bernardy

    Wort  

    Pfarrer Tim Sturm, Berufepastoral, Trier